Jesus ermutigt uns zum inständigen Bittgebet. Erfahrungen des Beters aber zeigen, dass es auch Enttäuschungen gibt. Bitten erfüllen sich nicht.
Unser Evangelium erzählt von der Sehnsucht Gottes nach dem Heil des Menschen. Diese Sehnsucht Gottes kennt keine Grenzen. So betont er gleich zu Beginn des Abschnitts den geographischen Ort:
Eine eigenartige Antwort hören wir auf die Bitte der Jünger: „Herr stärke unseren Glauben!“ Da sagt Jesus: „Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre, wie ein Senfkorn“... Es geht also gar nicht um einen „großen“ Glauben.
Die weltweite Situation des Hungers können wir als einzelne Menschen nur schwer verstehen. Das Gefühl der Ohnmacht kann zu Resignation oder Fatalismus führen. Was kann ich da schon tun?
Dass Maria am Ende ihres Lebens mit Leib und Seele, als ganze Person, in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen wurde, ist die letzte der vier Grundaussagen der katholischen Marienverehrung.
In seinem Büchlein Von der Not und dem Segen des Gebets schreibt der Theologe Karl Rahner: Wissen wir nicht alle, was Gebet ist, können wir nicht alle beten? So einfach und selbstverständlich ist das nicht. Wir wissen wirklich oft nicht, was Gebet ist und wir können es darum auch oft nicht. Denn es gibt Dinge des Menschen, die Taten des Herzens, von denen jeder glaubt, er kenne sie, weil alle davon reden, er kenne sie, weil sie doch offenbar recht einfach sind.
Gegensätzlicher könnte ein Geschwisterpaar nicht sein. Bereit zum Hören die eine, emsig und beschäftigt die andere. Maria die Kontemplative und Martha die Aktive. Und Jesus lässt keinen Zweifel daran, wer das Bessere gewählt hat. Doch gemach, nicht so geschwind. Viel von dem, was wir meinen zu hören, wird gar nicht gesagt.
Eine junge Frau, Anfang zwanzig. Freiwilliges Soziales Jahr in einem Altenheim.
Als etablierte Kirche mit festen Bauten und mindestens ebenso festen Strukturen ist uns viel von jener Beweglichkeit und Einfachheit des Glaubens verloren gegangen , die Jesus bei der Aussendung der 72 Jünger fordert.