Die Kirche feiert am Tag nach dem Geburtsfest Jesu Christi den ersten Martyrer der Christen. Damit wird die Spannung aufgegriffen, dass das Bekenntnis zu Jesus Christus und die Zugehörigkeit zur Kirche alles andere als selbstverständlich ist.
Zwei kleine Wörter begegnen uns. So unscheinbar, dass man sie glatt überhören könnte: „In Windeln gewickelt“.
Der amerikanische Philosoph William James hat einmal daran erinnert, dass es für uns Menschen nicht bloß Wahrheiten gibt, die man messen, wiegen, berechnen und herleiten kann, sondern auch solche Wahrheiten, denen man auf „halbem Weg entgegen gehen“ muss, um sie zu finden.
Zweimal begegnet uns an den Adventsonntagen der Täufers Johannes. Er wird uns als Zeuge vorgestellt, als Zeuge für das Licht, wie es wunderschön heißt.
Wolfgang Schäubles schwarze Null steht! Bodo Ramelow zum Ministerpräsident in Thüringen gewählt! Frohe Botschaften aus der Politik. Gute Nachrichten, Siegesbotschaften, eine frohe Kunde, werden tagtäglich verkündet.
Viele von uns empfinden sich in Beruf und Freizeit als vollgetextet und mit Bildern überflutet. Bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen, macht sich eine Übersättigung bemerkbar durch das, was Tag um Tag aufgenommen werden soll. So ist das Thema der „Achtsamkeit“ neu entdeckt.
Es ist eine uns allen wohlbekannte Erfahrung: Es macht einen Unterschied, aus welcher Perspektive man auf eine Sache, auf eine Person schaut.
Als im letzten Sommer unvermittelt an der Deutschherrenwiese die Zelte mit den Flüchtlingen aufgebaut wurden, musste alles sehr schnell gehen. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung war groß. Mancher aber war empört.
In der Erzdiözese Mailand hat der Advent sechs Wochen. Der „Ambrosianische Ritus“ hat bis heute seine Gültigkeit.
Steht das nicht in einem Widerspruch zu allem, was wir von Jesus kennen und wissen?