Bisweilen erschrecken wir, wenn wir auf uns selbst schauen. Was alles an uns hängt! Was alles von uns erwartet wird! Was es alles zu tun gibt! Wir haben unsere Mitte aus dem Blick verloren und nicht einmal bemerkt. Dann ist es gut, sich wieder die Wahrheit unseres Lebens gewahr werden zu lassen.
Die früheste Darstellung Jesu zeigt in einer Katakombenmalerei Jesus als Guten Hirten.
Am Anfang steht der Verlust. Am Ostermorgen ist das Grab leer, der Leichnam verschwunden. Der französische Theologe Michel de Certau spricht von einem gründenden Bruch („la rupture instauratrice“), als Gründungsmerkmal des Christentums.
In der Geschichte der ersten Begegnung eines Menschen mit Jesus nach dem Karfreitag, weist uns der Evangelist Johannes in einfachen Bildern ein, wie die österliche Begegnung mit dem Auferstandenen geschieht und wie uns die Wahrheit dieser Botschaft nahe kommt.
„Begreift ihr, was ich an euch getan habe?“ Die Frage Jesu aus dem Abendmahlsaal steht noch im Raum:
er tschechische Schriftseller Bhumil Hrabal erzählt die Geschichte von einem jungen Paar. Nach einem langen Arbeitstag in einem Restaurant kehrt die Frau nach Hause, wo sie von ihrem Verlobten empfangen wird:
Die Passionserzählung des Markusevangeliums ist der älteste zusammenhängende Erzählkomplex der Urkirche.
„Herr, wir möchten Jesus sehen!“ Mit dieser sympathischen Bitte der hellenistischen Pilger beginnt unser Abschnitt aus dem 12. Kapitel des Johannesevangeliums.
Die meisten von uns haben den Dekalog als Beichtspiegel kennen gelernt. Doch Martin Buber hat uns darauf hingewiesen, dass der Dekalog kein Katechismus sei. Er ist auch nicht zusammengestellt zum Auswendiglernen.
„Nähre uns mit deinem Wort und reinige die Augen unseres Geistes, damit wir fähig werden, deine Herrlichkeit zu erkennen." Am zweiten Sonntag in der österlichen Bußzeit werden wir zweimal auf einen Berg geführt.