Gebet ist, wie das Leben, Beziehung. Beziehung zu mir selbst, Beziehung zu den anderen, Beziehung zu Gott. Darum bringt Jesus im Vater unser den Beter, die Beterin in Beziehung – zu sich selbst, zum Nächsten, zu Gott.
Kaum ein Gleichnis hat sich so tief in das Gedächtnis der Menschheit eingeprägt wie das des barmherzigen Samariters. Eine Geschichte, in der es um Wahrnehmung geht.
Liebe Schwestern und Brüder! Gern feiere ich mit Ihnen „200 Jahre katholische Pfarrei Unsere Liebe Frau Nürnberg“. Mit ihr begann das katholische Leben in Nürnberg wieder, nachdem es seit der Reformation im 16. Jahrhundert verboten war.
Vor die Türe zu gehen, einen unbekannten Weg suchen, auf neue Orte und neue Menschen stoßen, hat etwas Faszinierendes
Glauben heißt, von einer rein begrifflichen Zustimmung zu einer existenziellen Entscheidung zu finden. Dafür braucht es Geduld, Wachsamkeit für die Gegenkräfte und Entschiedenheit.
Die Leidensankündigungen Jesu irritieren. Und sie korrigieren unser Bild von Leben, von Wirklichkeit, auch von Kirche, das wir uns machen
Das Augenmerk unseres Evangeliums richtet sich auf die Frauen. Am Ende des 7. Kapitels hören wir die Erzählung von der „großen Sünderin“. Ihr schließt sich eine Zusammenfassung an, die drei Frauen näher vorstellt, die sich in der Nachfolge Jesu befanden.
Das Evangelium berührt das Geheimnis des Todes und des Lebens. Wir erinnern uns an das Sterben und den Tod mancher Angehöriger oder Freunde. Im Laufe des Lebens ist wohl jeder von uns unmittelbar oder indirekt mit dem Tod geliebter Menschen oder dem Tod Unbekannter konfrontiert worden.
Ein bemerkenswertes Evangelium. Jesus staunt!
An Pfingsten haben wir den Aufbruch der Kirche gefeiert. Der Heilige Geist macht aus einer geschlossenen Clique eine weltoffene Bekenntnisgemeinschaft.